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Da ist wohl was Wahres dran...
 
Zum Katzenglück gehört nicht viel...
 

Anfänger:
Als Katzenfreund werden sie vielleicht dazu neigen, sich über die Eskapaden ihrer Tiere aufzuregen und mit harten oder auch liebevollen Worten die Erziehung beginnen wollen. Sind Sie damit erfolgreich?

Kaum – Katzen verstehen natürlich nach kurzer Zeit alles und haben kein Ohr für Ermahnungen. Sie sollten sich also von Anfang an darüber klar sein, dass von nun an eine heitere Gleichgültigkeit Ihr wichtigster Charakterzug sein wird. Sie haben nun einem Hausbesetzertyp das Recht über Ihre Wohnung eingeräumt. Nun müssen Sie damit leben!

 

Besitztum:
Katzen betrachten den Ihnen zugehörigen Menschen als persönlichen Besitz, der immer zur Verfügung steht. Sie laufen über Sie hinweg, wenn Sie im Sessel sitzen, weil dies der kürzeste Weg zum Sofa ist. Sie krallen sich an Hosen und Strümpfen hoch, wenn Sie vom Einkaufen kommen und stören Sie nachts im Schlaf. Was ist zu tun?

Stellen Sie sich vor, wie eintönig und langweilig Ihr Leben ohne diesen Störenfried wäre oder wie oft Sie noch das Ende eines spannenden Krimis mitbekommen haben, weil Ihre Katze Sie rechtzeitig aus dem Schlaf gerissen hat.

 

Bett:
Katzen lieben es, im Bett des Menschen zu nächtigen. Was kann man tun?Versuchen Sie die Katze zu überzeugen, Sie neben sich zu dulden, drehen Sie sich allerdings nicht zu oft um oder träumen unruhig, sonst finden Sie sich ganz schnell auf dem Sofa wieder!

 

Charakter:
Angeblich haben Katzen einen ausgeprägten Charakter, was man auch gerne „Ihren eigenen Kopf“ nennt. Das ist eine vornehme Umschreibung dafür, wenn Katzen tun was  und wann sie wollen. Wir meinen:

Machen Sie es wie bei den Menschen üblich: bezeichnen Sie alles was Ihnen an Ihrer Katze nicht passt als unangepasst, Querdenkertum, Anlass zum Denkanstoss und schon können Sie stolz auf Ihre Katze sein.

 

Zeitungen und Bücher:
Katzen legen sich immer auf die Zeitung, oder das Buch, das Sie gerade lesen möchten, Sie möchten  aber gerne informiert sein. Was ist zu tun?

Zugegeben das Wichtigste steht immer in der Mitte, doch Sie werden überrascht sein, wie interessant auch Randnotizen und Meldungen sein können.

 

Ernährung:
Wenn Sie eine Katze haben, bedeutet das Verantwortung. Das betrifft auch die Ernährung. Worauf ist zu achten?

Achten Sie auf Ausgewogenheit: wenig Fett, viel Gemüse und Obst, wenig Alkohol. Schließlich, was soll mit dem Tier geschehen, wenn Sie auf der Intensivstation liegen? Merke deshalb: Ist der Mensch gesund, freut sich die Katze!

 

Gehorsam:
Immer wieder werden Sie hören, dass Katzen jede Art von Vorschrift hassen. Stimmt das?

Nicht ganz. Sie kommt spätestens dann, wenn Sie Ihre Stimme hört und Sie ihr zehn Minuten die Tür aufgehalten haben, um sich dann zu beschweren, dass Sie nun die Tür schließen und sie aber genau jetzt herein möchte.

 

Geschlecht:
Sie möchten sich eine Katze zulegen und wissen nicht welches Geschlecht?

Katzen neigen zum Kratzen, Kater zum Beißen. Überlegen Sie was Ihnen lieber ist und entscheiden Sie dann.

 

Kratzbaum:
Katzen lieben es, wenn sie ihre Krallen an etwas Festem schärfen können. Brauchen Sie auch so etwas in Ihrer Wohnung?

Der Kratzbaum wird Ihrer Wohnung einen besonderen Pfiff geben und auch Ihre Katze wird es Ihnen danken, denn nun ziehen sie die Fäden aus Ihrem Sofa mit frisch geschärften Krallen viel besser!

 

Maus:
Katzen gelten als Mäusejäger. Doch zum Teil wirkt nur der Instinkt, sie bringen sie lebend und lassen die Maus in Ihrem Schlafzimmer frei. Was kann man tun?

Sie können sich an der Jagd beteiligen. Sie können eine Falle aufstellen. Sie können aber auch den Dingen ihren Lauf lassen. Das hat den Vorteil, dass Ihre Katze nun tagelang vor dem Schrank sitzt unter den die Maus geflüchtet ist und Sie in Ruhe Zeitung lesen können.

 

Napf:
Es heißt, wenn man mehrere Katzen hat, sollte jede ihren eigenen Napf haben, damit sie sich anerkannt und zu Hause fühlt. Bringt das was?

Katzen betrachten erfahrungsgemäß jeden Napf als den ihren. Das Schüsselchen mit dem aufgedruckten Namen ist zwar gut gemeint, aber leider ohne Verbindlichkeit.

 

Sturheit:
Katzen haben nicht nur ihren eigenen Kopf, sie setzen ihn auch durch. Eine Katze die jetzt was zu essen möchte, wird Ihnen erbarmungslos zusetzen. Sollen Sie hart bleiben?

Tja, Sie können noch so viel über Figur reden oder es sei noch nicht an der Zeit. Sie wird Sie ungerührt anschauen und weiter schreien. Nach einiger Zeit sind Sie mürbe, geben auf. Sie gewinnt, warum also nicht gleich so!

 

Überraschung:
Auch die sauberste Katze kann nichts dafür, wenn ihr das Abendessen wieder hochkommt. Kurz, Katzen neigen zum Erbrechen. Das ist besonders unangenehm, wenn man nachts barfuss in etwas Weiches tritt. Was kann man dagegen tun?

Das Erbrechen können Sie nicht verhindern, aber das Reintreten. Wählen Sie helle Auslegware. So sehen sie auch bei schwacher Beleuchtung das dunkle Etwas!

 

Vorhänge:
Katzen, vor allem kleine, neigen dazu sich an Vorhängen hochzuziehen oder fest eingekrallt, daran zu schaukeln. Das missfällt der perfekten Hausfrau. Gegenmaßnahme?

1. Perfekte Hausfrauen sind als Katzen-Partner ungeeignet, fallen also sowieso weg.
2. Wenn Sie dennoch eine sein sollten, zwingen Sie sich eine unperfekte zu werden. Auf die Dauer ist das sowieso angenehmer.
3. Sehen Sie einfach nicht hin, denn wenn die Untaten der Katze nicht beachtet werden, wird sie sie alsbald als langweilig sein lassen.