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Die Vollkommenheit der Katze
 

Der Katzenkörper und Sinnesleistungen

 

Der Körper der Katze ist voll und ganz darauf ausgerichtet kleine und vor allem schnelle Beutetiere zu jagen und zu fangen. Dazu gehört:

  • ein lautloses Anschleichen

  • das kraftvolles Zuspringen

  • das Zupacken mit den Krallen

  • und ein scharfes Fanggebiss zum Töten der Beute.

 

Das Springen
 

die Katze springt aus dem Stand fünfmal so hoch, wie sie selbst  groß ist. Diese gewaltige Sprungkraft steckt in den muskulösen Hinterbeinen.

Sie landet nur dort, wo sie landen wollte, indem sie vorher genau die Entfernung abmisst. Will sie wieder runter, so beugt sie sich zunächst so weit vor, dass es aussieht, als würde sie eine Wand hinunter laufen.  Mit diesem Trick verkürzt sie die Entfernung zum Boden.

Beim Herabklettern von Bäumen hat die Katze dennoch Schwierigkeiten, weil sie mit den nach hinten gerichteten Krallen keinen Halt findet. Daher gehen Katzen rückwärts einen Baum herunter.

 

Das Fallen
 

Die Katze verfügt über die Fähigkeit beim Fallen immer auf den Füßen zu landen.

Sie dreht sich beim Sturz blitzschnell, zuerst der Vorderkörper, dann das Hinterteil. Der Rückenteil wird gekrümmt, um den Aufprall abzuschwächen. So landet die Katze auf allen Vieren. Der Schwanz dient ihr dabei als Steuer und Bremse.

 

Die Pfoten
 

Jede Katze geht auf leisen Sohlen, sie berührt nur mit den Zehen den Boden. Die Vorderfüße haben fünf, die Hinterfüße haben dagegen nur vier Fußballen. Damit die Krallen beim laufen nicht abgewetzt werden, zieht die Katze die Krallen in so genannte Hauttaschen ein.

Die Krallen werden durch Kratzen geschärft. Die hinteren Krallen werden mit den Zähnen von überschüssigen veralteten Nägeln abgekaut.

 

Das Fell
 

Es dient als Schutz vor Kälte, Nässe und Hitze. Im Sommer verdünnst sich das Fell jeder Katze. Im Winter wird es wieder etwas dichter.

Durch einen kleinen Muskel wird das Fell bei Erregung aufgerichtet. Der Schwanz wird dadurch zu einer richtigen Flaschenbürste.
 

Die Ohren
 

Die Katze hört in Frequenzbereichen bis zu 65 kHz (20 kHz beim Menschen).

So nimmt sie Geräusche wie Laufen, Piepsen und Nagen von kleinen Beutetieren auf. Selbst beim Dösen reagiert sie sofort auf fremde Geräusche.
 

Der Tastsinn

Die Schnurrhaare helfen der Katze durch ein Loch zu schlüpfen. Diese sehr sensiblen Antennen messen die Breite der Öffnung ab und sie Katze weiß, passe ich durch oder nicht. Wenn es dunkel ist, die die Schnurrhaare dann so eine Art Leitsystem, damit sie nirgends anstößt und sich schneller bewegen kann.
 
Die Augen
 

Katzen können in der Dunkelheit beinahe genauso gut sehen wie bei Tageslicht. Die Augen stellen sich automatisch sofort auf die jeweiligen Lichtverhältnisse ein.
Bei Dunkelheit weiten sich die Pupillen und werden groß, damit auch der letzte Rest an Licht gesammelt wird.

Bei Helligkeit verengen sie die Pupillen zu einem schmalen Schlitz. Die Katze nimmt nur noch oben und unten ein wenig Licht über die Pupillen auf.
 

Die Nase
 

Die Katze macht sicht mit dem Geruchssinn ein "Bild" von allem. Ob Futter, fremde Katzen oder andere Menschen.

Jeder Katzenbesitzer kann immer wieder beobachten, wie die Katzen mit dem Kopf, Kinn, Schwanz und Pfote sich an Gegenständen reiben. Hierbei werden Duftmarken  hinterlassen, die nur von Artgenossen wahrgenommen werden können.
 

Der Geschmack
 

Geschmack- und Geruchssinn sind eng miteinander verbunden. Sie werden als die chemischen Sinne bezeichnet. Die Katze nimmt über ihre Zunge jeglichen Geschmack auf und kann ihn somit zuordnen.

Auf der Zunge der Katze sitzen viele, kleine Wärzchen. Wenn die Katze mit ihrer Zunge über die Haut des Menschen leckt, fühlt es sich wie Sandpapier.
 


 

Die Katzensprache

 

Jeder Katzenbesitzer wird früher oder später die "Sprache" seiner Katze verstehen.

Im Laufe der Zeit macht man die unterschiedlichsten Erfahrungen mit den verschiedenen Ausdrucksformen. Entweder auf angenehme Weise, wie Köpfchen geben oder auf unangenehme Weise, wie Kratzen und Fauchen.

 

 

Ausdruck

Bedeutung

Ohren nach vorn gestellt; Schnurrhaare seitwärts; Augen ruhig; Schwanz ruhig und hoch aufgerichtet; Körper gestreckt; Kopf hoch erhoben; Haare glatt anliegend; die Katze schnurrt

Katze ist freundlich und entspannt

Ohren sind gespitzt und zeigen direkt nach vorn; Schnurrhaare vorwärts gerichtet; Augen groß und rund; Schwanzspitze zuckt; Körper gespannt; Haare glatt anliegend

Katze ist aufmerksam gespannt

Ohren nach hinten gedreht; verengte Pupillen; Schwanz bewegt sich heftig; Körper richtet sich hoch auf und Rücken steigt leicht nach hinten an; Haare sind auf dem Rücken und am Schwanz gesträubt; Katze knurrt und faucht

Katze ist angriffslustig

Ohren nach hinten eingeknickt; Schnurrhaare etwas zurückgelegt; erweiterte Pupillen; Schwanz bewegt sich ruckartig hin und her; Kopf ist gesenkt, Katzenbuckel; Haare anliegend; Katze faucht

Katze ist abwehrbereit

Ohren stehen seitwärts; Schnurrhaare schmal zurückgelegt; erweiterte Pupillen; Schwanz peitscht hin und her; Katzenbuckel; Haare sind am ganzen Körper gesträubt; die Katze schreit laut und kreischend

Katze ist ängstlich


Oft scheinen unsere Katzen genau zu wissen, was wir gerade vorhaben. Oder was wir sagen. Das Geheimnis: Katzen sind tolle Beobachter. Aus Körpersprache, Mimik und Tonfall ziehen sie ihre Schlüsse. Daran haben sich Verhaltensforscher ein Beispiel genommen und bei ihren Beobachtungen festgestellt: Katzen können weit mehr sagen als nur „Miau“. Gegenüber ihren Artgenossen gebrauchen Katzen diese Vokabel eher selten. Umso mehr bei uns, wenn sie etwas von uns wollen, ob nun Futter oder Zuwendung.

Gurrlaute benutzen Katzen, wenn sie freundlich miteinander „plaudern“. Ein kurzes, helles „Murr“ entspricht unserem „Hallo, wie geht´s?“.

Schnurren heißt „Alles in Ordnung“ oder „Ich bin friedlich“.

Fauchen wird die Katze, wenn sie sich bedrängt fühlt. Sie sagt damit: „Hau ab, bin giftig.“

Knurren heißt: „Gleich gibt es Prügel!“ Die Katze ist in Angriffsstimmung. Außer Lauten gehören auch Gesten und Signale zur Katzensprache.

Köpfchen stupsen ist eine freundliche Begrüßungsgeste, auch uns gegenüber.

Treteln (rhythmisches „Trampeln“ mit den Vorderpfoten) bedeutet: „Ich fühle mich so geborgen, wie ein Katzenbaby bei seiner Mama.“

Pfote heben ist als Warnung zu verstehen:“ Gleich schlage ich zu!“

Schwanzwedeln zeigt Spannung an und Ärger.

Ein Blinzeln hat in der gesamten Katzenwelt (auch bei Löwen, Tigern und Leoparden) dieselbe Bedeutung: Es entspricht genau unserem Lächeln. Wenn wir zurückblinzeln, kommt das sehr gut an.

Treteln macht Twix ganz oft. Meistens mittags, nachdem wir die Streicheleinheiten rum haben und abends, wenn wir im Bett liegen und er seine Abschlussrunde in der Wohnung gedreht hat. Danach legt er sich auf seinen Lieblingssessel im Schlafzimmer, bis er morgens dann durchs Bett trampelt, um uns wach zu machen.