POI SPIELEN
 

Der Ursprung von Poi liegt in Neuseeland. In der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands ist Poi das Wort für „Ball“. Die Maori befestigten Bälle an Flachsschnüren und wurden damit rhythmisch geschwungen. Die Krieger nutzten Poi um ihre Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit zu trainieren, die Frauen kreierten Tänze und verbesserten ihre Koordination und Geschmeidigkeit.
Traveller haben Spaß daran gefunden und Poi in der Welt weiter zu verbreiten.    

Die Poi haben sich in verschiedenen Varianten weiterentwickelt, die häufigsten Varianten sind

 

- Comet - Poi: Die Bälle werden in Drachenstoff eingenäht und mit einem langen Schweif versehen.
- Fire - Poi: Metallkern mit Fackelband umwickelt, Kette oder Seil statt Schnur. Die Poi werden in Lampenöl getränkt und angezündet.
- Fire - Chains: Siehe Fire - Poi.
- Zopf - Poi: Statt Kette oder Seil wird kurz nach den Fingerschlaufen Fackeldocht wie ein Zopf geflochten. Diese Art von Poi brennt nicht nur am "Head", am Ende sondern über die ganze Länge. Toller, großflächiger Effek !
- Feuer - Peitschen: Siehe Zopf - Poi.
- Sparkling - Poi: Wie Fire - Poi, jedoch Stahlwolle statt Fackelband. Hierbei spritzen die Funken wie bei einer riesigen Fräse beim Schwingen der Poi. Aber: gefährlich für Akteure, Zuschauer und Umfeld!!
- Beaming - Poi: In Kunststoffschalen eingearbeitete, sehr leuchtstarke LED´s. Eignen sich wunderbar um Figuren in die Dunkelheit zu malen.

Heute findet man Poi auf Vollmond - Partys in Thailand und Indien ebenso wie im Grosstadt – Dschungel von New York und Seattle sowie auf Raver – Partys in England. In Deutschland ist Poi noch weitgehend unbekannt.
 

Auch mich hat Poi sehr schnell fasziniert. Auf unserer Rucksack Reise durch Thailand war immer jemand am Strand, der geübt hat. Bei einem, ich glaube, Chinesen, habe ich Pois gekauft. Er hat in seinem kleinen Laden die Pois selber gemacht. Erst zu Hause habe ich mich getraut, die Pois mal zu probieren. So spielend leicht, wie es in Thailand aussah, ist es wirklich nicht. Konzentration und gleichmäßige Motorik mit Gefühl sind wichtig, um sich die Pois nicht um die Beine oder an den Kopf zu schlagen.

Hier einige Fotos vom Sommer