Jugoslawien! Reiseberichte, Reiseziele, Reisefotos aus dem Urlaub!
 
Na gut, wir fahren mit dem Auto. Wir sind ja nur zu viert. Gesagt getan. Das war das erste und letzte mal. 27 Stunden im Auto, nur weil wir Küstenstraße gefahren sind. Schön ja, aber anstrengend, immer wieder Laster, die man nicht überholen konnte. Also, doch lieber fliegen!

 

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Endlich angekommen, sind wir sofort ins Meer. Eine Abkühlung konnten wir alle vertragen. Tagsüber waren wir meistens am Strand. Leider gab es nur Beton und keinen Sand. Eine weiche Strandmatte und Sonnenhut sind zu empfehlen.
Was wirklich Spaß macht, ist sich entweder ein Jet-Ski leihen, oder mit einem Bootchen durch die Gegend schippern. Es gibt wunderschöne Buchten, die meistens menschenleer sind. In einer solchen Bucht haben wir auch Bekanntschaft mit Seegurken gemacht. Keiner von uns wusste damals was das wirklich ist. Zuerst dachten wir von der Oberfläche aus an Steine...*g*. Der erste Taucher hat sich auch mächtig erschrocken, als sich die Steine bewegten!!!
Alles in allem ein Urlaub zum entspannen. Die Seele baumeln lassen.
Die Gegend genießen, abends in einem gemütlichen Restaurant essen gehen und anschließend am Strand den restlichen Abend verbringen.
Es ist auch kein Problem zu angeln. Das haben unsere Jungs auch gleich mal ausprobiert. Und was haben sie gefangen...? Einen Aal, das Problem...keiner kennt sich mit den Dingern aus. Nach reiflicher Überlegung haben wir ihn wieder auf freie "Flosse" gesetzt. Ich hoffe, er hat uns verziehen.
Zum Ende des Urlaubes war ich mit Thomas noch mal Essen im Dorf, nach einigen Gläschen Wein haben wir einen Deutschen kennen gelernt, der mit seinem Bootchen im Hafen lag. Der Koch kam aus der Küche, der Wirt hinter dem Tresen vor und wir saßen alle zusammen noch lange bei Rotwein und Häppchen. Das war richtig gemütlich. Der Kapitän hat Seemannsgarn erzählt und dazu noch jede Menge Witze. Wein macht nun mal gesprächig, solange, bis ihn seine Freundin mehr oder weniger "abgeführt" hat.

 
Warnhinweise:
Keine, nur langsam ins Wasser gehen, wenn man zu sehr aufgeheizt ist! Es ist tierisch kalt. Ach ja, und keinen Schreck bekommen, wenn man ins Krankenhaus muss. Zu der Zeit war zwar noch kein Krieg in Jugoslawien, aber das Krankenhaus war eine Katastrophe. Wir mussten dort eine Platzwunde am Kopf versorgen lassen. Gott sei Dank ist alles gut gegangen.