Thailand Rundreise - mit dem Rucksack durch Südthailand! 
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Morgens um halb 10 sind wir mit einem normalen Boot los in Richtung Koh Samui. Wir hatten uns entschlossen in Mae nam unter zu kommen. Die Überfahrt war ok, obwohl es etwas windig war.
Schon von weitem kann man den riesigen sitzenden Buddha sehen. Ein sehr imposantes Bild. Mit einem Pickup sind wir vom Pier aus nach Mae nam gefahren. Einen Bungalow mit Fan für 350 Baht haben wir im Palm Point Village gefunden. Sehr viele Deutsche sind dort untergekommen, auch mit Kindern, die auch noch Spaß mit den Hunden und frechen Vögeln in der Anlage hatten. Außerdem sind die Besitzer sehr kinderfreundlich und die Küche ist sehr zu empfehlen. Die Anlage liegt toll in einem Garten eingebettet und zum Strand ist es nur einen Steinwurf. Dort kann man prima baden, das Wasser fällt ziemlich steil ab, der Sand ist durch die Sonne megaheiß, aber dafür ist das Wasser angenehm zum Abkühlen. Abends waren wir in der Stadt unterwegs, sehr sauber und niedlich. An der Hauptstraße gibt es einen Herbal Shop mit typischen Gewürzen, Tees, Holzarbeiten usw., sehr zu empfehlen. Schräg gegenüber ist das Twins, wir haben es im Reiseführer gefunden und dann auch vor Ort getestet, sehr lecker, preiswert und freundliche Leute.

Der Strand von Mae Nam.

Links sieht man den wirklich traumhaften Strand, der entlang der Bucht mit Unmassen an Palmen umrahmt wird.

Rechts der sitzende Buddha.

Der sitzende Buddha.

Ab dem 14. Tag hatte wir fest ein Hotel am Chaweng Beach. Wir mussten es für eine Woche buchen, damit wir überhaupt noch einen Flug bekamen. Morgens sind wir mit den Pickuptaxi nach Koh Samui / Chaweng Beach gefahren. Eine chaotische Ansammlung von Hotels, Bungalowanlagen und von Touristen nur so überlaufen (es gibt aber auch einige ruhige Anlagen am Strand). Außer baden, shoppen und faulenzen kann man in Chaweng nicht viel unternehmen. Deshalb haben wir uns einen Jeep für 2 Tage gemietet und sind um die Insel gefahren. Unser Weg führte uns zu einer Krokodil Farm, wo es auch jede Menge giftiger Schlagen in Terrarien gab, dann weiter zum Big Buddha und in die Hauptstadt von Koh Samui - Nathon. Sehr nettes Städtchen, schön zum Shoppen, dort haben wir uns zwei Sitzkissen gekauft und tatsächlich in einer deutschen Metzgerei etwas gegessen *g*.
Weiter ging es mit dem Jeep auf einen Viewpoint. Im Reiseführer stand etwas von Offroad Artisten...das sollte der Fahrer wirklich sein! Ist nichts für ungeübte Fahrer! Aber der Ausblick ist traumhaft, wie unten in der Mitte zu sehen. Auf der Fahrt sieht man überall Kokos- und Kautschukplantagen. Natürlich wollten wir auch einen Wasserfall sehen. Den schönsten der Insel erreicht mal wohl nur mit dem Elefant, was ich mir kaum vorstellen kann, wir es aber auch nicht ausprobieren wollten. Im Reiseführer stand das Elephant Trekking für 800 Baht für 2 Leute...schade, schade, der Typ wollte 700 pro Person. Da ich die Quälerei mit den Tieren sowieso nicht so gut finde, haben wir es gelassen. Die Preise bewegen sich im Moment mit schnellen Schritten Richtung unverschämt!

Der Strand von Chaweng.

Blick vom Viewpoint.

Kokosnüsse ohne Ende.

Als wir mal wieder abends in Chaweng auf der Suche nach einem guten Restaurant waren und nur mal kurz in einen Supermarkt gesprungen sind, haben wir die beiden Frankfurter wieder getroffen, das war wirklich Zufall, bei den Menschenmengen, die in Chaweng unterwegs sind. Die beiden berichteten uns von Dengue Fieber Erkrrankten an der Ostküste von Koh Pha ngan und das sie sich beeilt haben, dort wieder weg zu kommen. Malaysia wollten sie ganz streichen, weil dort wohl jeder 3. Dengue Fieber hat. Eine weise Entscheidung. Immerhin ist das Fieber nicht ganz ungefährlich, auch für Erwachsene.

Unser Hoteleingang.

Der Airport von Koh Samui.

Oben links sieht man den Eingang unseres Hotels. Echt nobel, aber nicht unbedingt was für uns. Das war das erste Hotel mit Preisen für das Inventar. Der Bademantel kostete zum Beispiel 1400 Baht, das Handtuch 500 Baht...weiter muss man dazu ja nichts sagen!
Wir waren im Lake Wing Teil des Hotels, direkt an der Lagune und das beste kommt noch. Auf unserer Etage war ein kleiner, süßer und vor allem ruhiger Pool! Gegenüber in dem 2. Teil war der Pool schon proppenvoll und die Liegen am Strand auch. Wahrscheinlich sind dort auch schon morgens um 6 die ersten mit Handtüchern bewaffnet zum Liegestühle besetzen gehetzt. Nichts für uns!
Dann ging unser Urlaub langsam dem Ende entgegen. Wir haben dann noch am Strand einige nette Restaurants und Bars gefunden. Dort gab es dann auch mal Special Preise für die Cocktails, ansonsten waren diese einfach zu teuer für Thailand.
Auch beim Handeln haben wir nicht schlecht gestaunt mit welchen Preisvorstellungen die Händler angefangen haben. In dem Haupttouribereich sollte ein Rucksack 1.350 Baht kosten, erstanden haben wir ihn dann am Rand des Touribereiches, für 350 Baht. Wir denken und haben gesehen, dass die vielen Chinesen ohne zu handeln, einfach den Preis bezahlen, der verlangt wird. Kein Wunder, dass die Händler es dann einfach mal mit überteuerten Preisen anfangen. Aber hartnäckig bleiben, lohnt sich.

Resüme:
Thailand ist wunderschön, wirklich das Land des Lächelns, auch wenn man nicht immer weiß, warum gelächelt wird *g*! Der Reiseführer Südthailand von Stefan Loose hat uns sehr geholfen.