Thailand Rundreise - mit dem Rucksack durch Südthailand! 
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In Bangkok angekommen haben wir unser Hotel (Narai) bezogen und uns ein bisschen schlafen gelegt. Das Hotel ist direkt in der Silom Road, nicht weit entfernt von Patpong.
Abends haben wir uns auf den Weg zu dem wohl berühmtesten Nachtmarkt Patpong gemacht. Vorbei an einem wirklich wunderschönen Hindu Tempel. Leider darf man ihn nicht ablichten.
Patpong ist ein riesiges Gewusel mit Verkaufsständen, Bars und Garküchen. Zu den Bars muss ich wohl nichts sagen, oder?
Am nächsten Morgen sind wir direkt nach dem Frühstück los, die Stadt zu erkunden.
Vom Hotel Oriental aus sind wir mit dem Boot auf dem Praya in Richtung Königspalast gefahren.

Mit dem Boot auf dem Praya in Bangkok.

Tempel vom Boot aus.

Verkehrschaos in Bangkok.

Der Königspalast, beeindruckend die vielen Tempel mit den handgeklebten Mosaiken in unvorstellbarer Masse. Bitte daran denken beim Betreten die entsprechende Kleidung zu tragen. Es gibt aber auch die Möglichkeit sich Kleidung kostenlos zu leihen.
Auf dem riesigen Gelände reiht sich Tempel an Tempel in allen Variationen und jeder einzelne sehr gepflegt!
In der Tempelanlage findet der Besucher ein Modell des Wat Angkor (Kambodscha), dass wirklich wunderschön ist und exakt dem Original gleicht.
Ein weiteres Highlight ist der Tempel mit dem Smaragdbuddha. Der kleinen Statue wird vom König je nach Jahreszeiten das Gewand gewechselt. Der Buddha ist allerdings aus Jade und wurde zufällig in Gips verhüllt von einem Mönch gefunden. Direkt neben diesem Tempel findet man das große goldene Chedi (zu deutsch: Spitze), finden ist übertrieben, man kann es nicht übersehen, bei der Größe. Auch alle anderen Tempel sind sehenswert. Nur verliert man mit der Zeit den Blick, weil alles so wunderschön verziert ist. Völlige Reizüberflutung.

Tempel im Königspalast.

Chedis für die Ramas Thailands.

Das goldene Chedi.

Altar in einem Tempel im Königspalast.

Tempel des Smaragdbuddhas.

Aus dem Tempelgelände heraus und zweimal links um die Ecke, dann immer gerade aus, gelangt man zum liegenden Buddha im Wat Pho. Er ist wirklich riesig, 15m hoch und 45m lang. Diese Ausmaße kann man sich erst richtig vorstellen, wenn man direkt davor steht. Aber die Anlage hat noch mehr zu bieten. Diverse Tempel, zum Teil auch hinduistisch. 4 große Chedis in verschiedenen Farben, für die Ramas (Könige von Thailand), eine Buddhagalerie mit unzählbar vielen Buddhafiguren und eine alte medizinische Schule, in der noch heute traditionelles Heilen gelehrt wird. Nebenan eine Thai Massage Schule, die älteste in Bangkok. Dort kann man sich direkt vor Ort eine Massage verpassen lassen.

Der liegende Buddha.

Die Füsse des Buddhas.

Der Rückweg führte uns durch China / Indian Town. Enge kleine Gässchen mit Läden in denen man Essen, Schmuck, Gewürze, Knöpfe, Perlen, Früchte, CDs, Stoffe,...usw. kaufen kann. Diese Gässchen sind so bunt, dass die Augen beinahe anfangen zu tränen.
So, wie ich es empfunden habe, ist es kein Problem sich in den kleinen Gassen zu verlaufen, also besser darauf achten, wo man sich gerade befindet.
Als nächstes orientierten wir uns Richtung Hotel und haben dabei wohl das OBI Bangkoks entdeckt. Plötzlich wurden die Straßen dreckiger und es reihte sich Werkstatt an Werkstatt. Dort kann man alles erwerben, was mit Motoren o.ä. zu tun hat:
Lastkräne, Getriebe, Seilwinden, Rohre, jegliche Ersatzteile für Motoren und kaum zu glauben, mittendrin in dieser grau schwarze Straße, eine Boschvertretung für Zündkerzen!
In den Werkstätten werden Motoren und Ketten mit den bloßen Händen vom Öl befreit, Getriebe mit der Flex wieder auf Vordermann gebracht, einfach alles, was wir uns in Deutschland nicht vorstellen können. In diesem Bereich waren wir die einzigen Touristen und wurden neugierig beäugt. Deshalb habe ich mich auch nicht getraut ein Foto von dieser einmaligen Kulisse zu machen.
Bangkok ist an sich ja schon nicht besonders sauber. Der viele Verkehr und die Hitze tun das Übrige zum Smog. Die Essensstände verbreiten in jeder Straßen ihre verschiedenen Düfte und Gerüche. Mehr als 2 oder 3 Tage braucht man nicht, um Bangkok zu erkunden. Danach ist man wieder froh frische Luft schnappen zu können. Das taten wir dann in:

KRABI - 3. Tag